Monat: Januar 2017

Jahresrückblick 2016

2016: Wieder zu warm, Niederschlagsmenge zu gering und normale Sonnenscheindauer am Standort der Wetterstation DessauWetter.

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Der DWD (Deutscher Wetterdienst) schreibt in seinem Jahresrückblick 2016:

Das Jahr 2016 war in Deutschland mit einem Plus von 1,4 Grad deutlich zu warm
Offenbach, 29. Dezember 2016 – Das Jahr 2016 verlief in Deutschland mit einem Plus von 1,4 Grad deutlich zu warm – brachte aber nicht wie 2014 mit 10,3 Celsius (°C) und 2015 mit 9,9 °C neue Temperaturrekorde. Beim Niederschlag und der Sonnenscheindauer fiel das Jahr durchschnittlich aus. Das meldet der Deutsche Wetterdienst (DWD) nach ersten Auswertungen der Ergebnisse seiner rund 2 000 Messstationen.

2016 war es in Saarbrücken-Burbach mit knapp 38 °C am heißesten
Das Jahr 2016 fiel mit 9,6 °C um 1,4 Grad wärmer aus als das Mittel der international gültigen Referenzperiode 1961 bis 1990 von 8,2 Grad. Bezogen auf die wärmere Vergleichsperiode 1981 bis 2010 betrug die Abweichung +0,7 Grad. 2016 erreichte damit nicht die Top 10 der wärmsten Jahre seit 1881. Am höchsten kletterte das Quecksilber am 27. August in Saarbrücken-Burbach mit 37,9 °C. Die kälteste Nacht meldete Oberstdorf am 18. Januar mit -23,5 °C.

Trotz reichlich Niederschlag in der ersten Jahreshälfte blieb 2016 zu trocken
Mit 736 Litern pro Quadratmeter (l/m²) fielen 2016 nur 93 Prozent der hierzulande im Jahr typischen Niederschlagsmenge von 789 l/m². Es war damit das sechste zu trockene Jahr in Folge. Die größten Niederschlagsmengen fielen von Ende Mai bis Ende Juni in einer Periode mit einer außergewöhnlichen Häufung schwerer Gewitter. Die höchste Tagessumme fiel mit 150,7 l/m² am 23. Juni in Groß Berßen. Die nasseste Region war der Nordschwarzwald mit örtlich gut 2000 l/m², am trockensten blieb das nördliche und östliche Harzvorland. Dort fielen lokal nur etwa 360 l/m². Die höchste Schneedecke lag am 18. Januar in Reit im Winkl mit 63 cm.

Sonnenscheinsoll leicht übertroffen
Mit etwa 1585 Stunden übertraf die Sonne im Jahr 2016 ihr Soll von 1544 Stunden nur leicht. Am längsten zeigte sie sich auf der Insel Rügen
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Von Sprite01 2. Januar 2017 Aus

Dezemberwetter 2016

Der Dezember 2016: viel zu warm, viel zu trocken mit viel Sonnenschein

Wärmster Dezember seit 1881 folgt auf Rekord-November.
Sachsen-Anhalt: Bei durchschnittlich 3,0 °C (1,1 °C) meldete Sachsen-Anhalt aufgerundet 25 l/m² (46 l/m²) und etwa 65 Sonnenstunden (36 Stunden). In Wernigerode am
Harz kletterte die Temperatur am 8. auf 15,5 °C.

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Im Dezember 2016 wurde hier im Süden von Dessau-Roßlau eine durchschnittliche Temperatur
von 2,61 °C für den laufenden Monat gemessen und errechnet. Dies ergibt eine Temperaturdifferenz
von +1,71 Kelvin, der Monat Dezember somit wieder ein temperaturmäßig zu warmer Monat.
Normal wäre eine Temperatur von 0,9 °C für den Dezember hier am Standort.

Am 06.12.2016 gab es eine Minimumtemperatur von Tmin = -8,1 °C , die Maximumtemperatur im Monat
gab es am 26.12.2016 mit einem Tmax = 11,2 °C.

Im Dezember diesen Jahres sind 16,0 l/m2 Niederschlag am Standort gemessen worden (-31,8 l/m2),
normal wären es 47,8 l/m2. Das sind 33,5 % vom langjährigen Dezembermittel der Jahre 1961-1990.
Diese Niederschläge verteilen sich auf 13 Tage mit messbarem Niederschlag im Dezember.
Schneefall war in diesem Monat nicht zu verzeichnen.

Die gemessene Sonnenscheindauer am Standort beträgt für den Dezember 51:00 Stunden.
Normal wären es 36:20 Stunden. Also mit 145,2 % überdurchschnittlich.
Zusammengefasst: Der Dezember: Ein zu viel zu warmer und viel zu trockener Monat mit überdurchschnittlich Sonnenschein.

12-2016Read the rest

Von Sprite01 1. Januar 2017 Aus