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Jahresrückblick 2016

Januar 02

2016: Wieder zu warm, Niederschlagsmenge zu gering und normale Sonnenscheindauer am Standort der Wetterstation DessauWetter.

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Der DWD (Deutscher Wetterdienst) schreibt in seinem Jahresrückblick 2016:

Das Jahr 2016 war in Deutschland mit einem Plus von 1,4 Grad deutlich zu warm
Offenbach, 29. Dezember 2016 – Das Jahr 2016 verlief in Deutschland mit einem Plus von 1,4 Grad deutlich zu warm – brachte aber nicht wie 2014 mit 10,3 Celsius (°C) und 2015 mit 9,9 °C neue Temperaturrekorde. Beim Niederschlag und der Sonnenscheindauer fiel das Jahr durchschnittlich aus. Das meldet der Deutsche Wetterdienst (DWD) nach ersten Auswertungen der Ergebnisse seiner rund 2 000 Messstationen.

2016 war es in Saarbrücken-Burbach mit knapp 38 °C am heißesten
Das Jahr 2016 fiel mit 9,6 °C um 1,4 Grad wärmer aus als das Mittel der international gültigen Referenzperiode 1961 bis 1990 von 8,2 Grad. Bezogen auf die wärmere Vergleichsperiode 1981 bis 2010 betrug die Abweichung +0,7 Grad. 2016 erreichte damit nicht die Top 10 der wärmsten Jahre seit 1881. Am höchsten kletterte das Quecksilber am 27. August in Saarbrücken-Burbach mit 37,9 °C. Die kälteste Nacht meldete Oberstdorf am 18. Januar mit -23,5 °C.

Trotz reichlich Niederschlag in der ersten Jahreshälfte blieb 2016 zu trocken
Mit 736 Litern pro Quadratmeter (l/m²) fielen 2016 nur 93 Prozent der hierzulande im Jahr typischen Niederschlagsmenge von 789 l/m². Es war damit das sechste zu trockene Jahr in Folge. Die größten Niederschlagsmengen fielen von Ende Mai bis Ende Juni in einer Periode mit einer außergewöhnlichen Häufung schwerer Gewitter. Die höchste Tagessumme fiel mit 150,7 l/m² am 23. Juni in Groß Berßen. Die nasseste Region war der Nordschwarzwald mit örtlich gut 2000 l/m², am trockensten blieb das nördliche und östliche Harzvorland. Dort fielen lokal nur etwa 360 l/m². Die höchste Schneedecke lag am 18. Januar in Reit im Winkl mit 63 cm.

Sonnenscheinsoll leicht übertroffen
Mit etwa 1585 Stunden übertraf die Sonne im Jahr 2016 ihr Soll von 1544 Stunden nur leicht. Am längsten zeigte sie sich auf der Insel Rügen mit fast 2000 Stunden, am wenigsten schien sie im Sauerland mit örtlich kaum 1360 Stunden.

Sachsen-Anhalt: Sachsen-Anhalt war mit 10,2 °C (8,7 °C) ein warmes, mit etwa 1695 Stunden (1522 Stunden) ein sonnenscheinreiches und mit etwa 475 l/m² (547 l/m²) das trockenste Bundesland. Im nördlichen und östlichen Harzvorland fiel 2016 mit örtlich nur etwa 360 l/m² deutschlandweit der wenigste Niederschlag.

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Zusammenfassung der Wetterstationsdaten 2016:

Von unwetterartigen Erscheinungen blieb der Standort in 2016 verschont – lediglich an 5 Tagen gab es Schneefall mit einer kaum nennenswerten maximalen Schneehöhe von 1 cm am 30.01.2016.

Bei der Wetterstation DessauWettter im Süden der Stadt Dessau-Roßlau wurde eine mittlere Temperatur von 10,50 °C (9,38 °C) für das Jahr 2016 gemessen. Damit liegt die Temperatur um + 1,12 Kelvin höher als normal. Die niedrigste Temperatur von -16,0 °C wurde am 22. Januar gemessen, die höchste Temperatur des Jahres mit 36,4 °C am 28. August 2016.

Die gemessenen Niederschläge summieren sich auf 455,0 l/m2. Dies sind 82,8 % der normalen Niederschlagsmenge (549,3 l/m2) am Standort, verteilt auf 193 Regentage im Jahr. Die maximale Regenmenge an einem Tag betrug 50,2 l/m2 am 23. Mai 2016.
Das Jahr 2016 also ein (im deutschlandweiten Trend) niederschlagsmäßig zu trockenes Jahr am Stationsstandort.

Mit einer Gesamtsonnenscheinzeit von 1.572 Stunden wurden 102,3 % der normal am Standort zu erwartenden Zeit (1.537 h) erreicht. Hier also eine normale Sonnenscheinbilanz.

Mehr Statistikdaten gibt es bei www.Dessauwetter.de unter Datenarchiv.



 

Posted by on 2. Januar 2017 in Statistik

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