August 2002 – Hochwasser

Am 13. August 2002 stellten der Landkreis Bitterfeld und die Stadt Dessau-Roßlau den Katastrophenfall fest. Die Flutwelle, unter anderem durch den Dauerregen des Tiefs "Ilse" hervorgerufen, erreichte Wittenberg und Dessau, wo die Mulde in die Elbe fließt. In Dessau-Roßlau wurden Stadtteile überflutet.

Im Laufe des 18. August 2002 gaben die Deiche in Dessau-Waldersee, im Bereich Bitterfeld sowie bei Seegrehna/Bodemar nach. Der Elbe-Pegel erreichte mit 7,16 Metern seinen damaligen Höchststand. Besonders die Gebiete um Waldersee und Mildensee waren betroffen. Der Katastrophenalarm in Waldersee wurde erst am 13. September 2002 um 18:00 Uhr beendet.

Insgesamt verursachte das Hochwasser in Sachsen-Anhalt 300 Deichschäden mit 17 Deichdurchbrüchen sowie 53 Deichschlitzungen und Entlastungssprengungen. Ein Gebiet von 55.000 Hektar – fast die Fläche der Städte Magdeburg, Halle und Dessau-Roßlau zusammen – wurde überflutet. 60.000 Bewohner mussten evakuiert werden. Insgesamt waren 93.000 Einwohner von der Flut betroffen.

20. Mai 2006 – Tief "Gertrud"

Das Tief "Gertrud" brachte schauerartigen Regen, Gewitter mit Hagelschlag sowie zum Teil orkanartige Böen und Tornados in Sachsen-Anhalt.

18. Januar 2007 – Sturmtief "Kyrill"

Das Sturmtief "Kyrill" tobte vor allem ab 18 Uhr mit Windgeschwindigkeiten von mehr als 115 Stundenkilometern über Dessau. Bäume stürzten auf Straßen, Gehwege, Häuser und Autos. Gebäude wurden beschädigt. Am Standort wurde um 22:37 Uhr eine maximale Böe von 110,6 km/h gemessen.

24. Mai 2010

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11. September 2011 – Hagelsturm

Am 11. September 2011 fegte ab 18 Uhr ein orkanartiger Hagelsturm über Dessau und richtete schwere Schäden an. Windböen von 104,6 km/h wurden um 18:18 Uhr am Standort gemessen. Innerhalb von fünf Stunden fielen 44,8 l/m² Niederschlag.

Dieser Niederschlag fiel teilweise als großkörniger, waagerecht getriebener Hagel und verursachte zusammen mit den hohen Windböen massive Schäden an Gebäuden und deren technischen Einrichtungen. Im Raum Dessau bis zum Salzlandkreis – Dessau-Mitte, Mosigkau, Cörmigk, Rosefeld und Bernburg – kam es zu mehreren Tornadosichtungen.

Der Sturm bescherte den Feuerwehren in Dessau-Roßlau tagelange Arbeit und mehr als 300 Einsätze.

4. Juni 2013 – Hochwasser

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