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Jahresrückblick 2016

2016: Wieder zu warm, Niederschlagsmenge zu gering und normale Sonnenscheindauer am Standort der Wetterstation DessauWetter.

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Der DWD (Deutscher Wetterdienst) schreibt in seinem Jahresrückblick 2016:

Das Jahr 2016 war in Deutschland mit einem Plus von 1,4 Grad deutlich zu warm
Offenbach, 29. Dezember 2016 – Das Jahr 2016 verlief in Deutschland mit einem Plus von 1,4 Grad deutlich zu warm – brachte aber nicht wie 2014 mit 10,3 Celsius (°C) und 2015 mit 9,9 °C neue Temperaturrekorde. Beim Niederschlag und der Sonnenscheindauer fiel das Jahr durchschnittlich aus. Das meldet der Deutsche Wetterdienst (DWD) nach ersten Auswertungen der Ergebnisse seiner rund 2 000 Messstationen.

2016 war es in Saarbrücken-Burbach mit knapp 38 °C am heißesten
Das Jahr 2016 fiel mit 9,6 °C um 1,4 Grad wärmer aus als das Mittel der international gültigen Referenzperiode 1961 bis 1990 von 8,2 Grad. Bezogen auf die wärmere Vergleichsperiode 1981 bis 2010 betrug die Abweichung +0,7 Grad. 2016 erreichte damit nicht die Top 10 der wärmsten Jahre seit 1881. Am höchsten kletterte das Quecksilber am 27. August in Saarbrücken-Burbach mit 37,9 °C. Die kälteste Nacht meldete Oberstdorf am 18. Januar mit -23,5 °C.

Trotz reichlich Niederschlag in der ersten Jahreshälfte blieb 2016 zu trocken
Mit 736 Litern pro Quadratmeter (l/m²) fielen 2016 nur 93 Prozent der hierzulande im Jahr typischen Niederschlagsmenge von 789 l/m². Es war damit das sechste zu trockene Jahr in Folge. Die größten Niederschlagsmengen fielen von Ende Mai bis Ende Juni in einer Periode mit einer außergewöhnlichen Häufung schwerer Gewitter. Die höchste Tagessumme fiel mit 150,7 l/m² am 23. Juni in Groß Berßen. Die nasseste Region war der Nordschwarzwald mit örtlich gut 2000 l/m², am trockensten blieb das nördliche und östliche Harzvorland. Dort fielen lokal nur etwa 360 l/m². Die höchste Schneedecke lag am 18. Januar in Reit im Winkl mit 63 cm.

Sonnenscheinsoll leicht übertroffen
Mit etwa 1585 Stunden übertraf die Sonne im Jahr 2016 ihr Soll von 1544 Stunden nur leicht. Am längsten zeigte sie sich auf der Insel Rügen mit fast 2000 Stunden, am wenigsten schien sie im Sauerland mit örtlich kaum 1360 Stunden.

Sachsen-Anhalt: Sachsen-Anhalt war mit 10,2 °C (8,7 °C) ein warmes, mit etwa 1695 Stunden (1522 Stunden) ein sonnenscheinreiches und mit etwa 475 l/m² (547 l/m²) das trockenste Bundesland. Im nördlichen und östlichen Harzvorland fiel 2016 mit örtlich nur etwa 360 l/m² deutschlandweit der wenigste Niederschlag.

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Zusammenfassung der Wetterstationsdaten 2016:

Von unwetterartigen Erscheinungen blieb der Standort in 2016 verschont – lediglich an 5 Tagen gab es Schneefall mit einer kaum nennenswerten maximalen Schneehöhe von 1 cm am 30.01.2016.

Bei der Wetterstation DessauWettter im Süden der Stadt Dessau-Roßlau wurde eine mittlere Temperatur von 10,50 °C (9,38 °C) für das Jahr 2016 gemessen. Damit liegt die Temperatur um + 1,12 Kelvin höher als normal. Die niedrigste Temperatur von -16,0 °C wurde am 22. Januar gemessen, die höchste Temperatur des Jahres mit 36,4 °C am 28. August 2016.

Die gemessenen Niederschläge summieren sich auf 455,0 l/m2. Dies sind 82,8 % der normalen Niederschlagsmenge (549,3 l/m2) am Standort, verteilt auf 193 Regentage im Jahr. Die maximale Regenmenge an einem Tag betrug 50,2 l/m2 am 23. Mai 2016.
Das Jahr 2016 also ein (im deutschlandweiten Trend) niederschlagsmäßig zu trockenes Jahr am Stationsstandort.

Mit einer Gesamtsonnenscheinzeit von 1.572 Stunden wurden 102,3 % der normal am Standort zu erwartenden Zeit (1.537 h) erreicht. Hier also eine normale Sonnenscheinbilanz.

Mehr Statistikdaten gibt es bei www.Dessauwetter.de unter Datenarchiv.



 

Posted by on 2. Januar 2017 in Statistik

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Dezemberwetter 2016

Der Dezember 2016: viel zu warm, viel zu trocken mit viel Sonnenschein

Wärmster Dezember seit 1881 folgt auf Rekord-November.
Sachsen-Anhalt: Bei durchschnittlich 3,0 °C (1,1 °C) meldete Sachsen-Anhalt aufgerundet 25 l/m² (46 l/m²) und etwa 65 Sonnenstunden (36 Stunden). In Wernigerode am
Harz kletterte die Temperatur am 8. auf 15,5 °C.

***

Im Dezember 2016 wurde hier im Süden von Dessau-Roßlau eine durchschnittliche Temperatur
von 2,61 °C für den laufenden Monat gemessen und errechnet. Dies ergibt eine Temperaturdifferenz
von +1,71 Kelvin, der Monat Dezember somit wieder ein temperaturmäßig zu warmer Monat.
Normal wäre eine Temperatur von 0,9 °C für den Dezember hier am Standort.

Am 06.12.2016 gab es eine Minimumtemperatur von Tmin = -8,1 °C , die Maximumtemperatur im Monat
gab es am 26.12.2016 mit einem Tmax = 11,2 °C.

Im Dezember diesen Jahres sind 16,0 l/m2 Niederschlag am Standort gemessen worden (-31,8 l/m2),
normal wären es 47,8 l/m2. Das sind 33,5 % vom langjährigen Dezembermittel der Jahre 1961-1990.
Diese Niederschläge verteilen sich auf 13 Tage mit messbarem Niederschlag im Dezember.
Schneefall war in diesem Monat nicht zu verzeichnen.

Die gemessene Sonnenscheindauer am Standort beträgt für den Dezember 51:00 Stunden.
Normal wären es 36:20 Stunden. Also mit 145,2 % überdurchschnittlich.
Zusammengefasst: Der Dezember: Ein zu viel zu warmer und viel zu trockener Monat mit überdurchschnittlich Sonnenschein.

12-2016

 

Posted by on 1. Januar 2017 in Statistik

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Novemberwetter 2016

Zu kalt, normaler Niederschlag und unterdurchschnittliche Sonnenscheindauer an Dessaus Wetterstation im Süden der Stadt Dessau-Roßlau.

Aus der Pressemitteilung des DWD (Deutscher Wetterdienst)

Sachsen-Anhalt: Bei durchschnittlich 4,1 °C (4,5 °C) meldete Sachsen-Anhalt im November eine Sonnenscheindauer von etwa 55 Stunden (51 Stunden). Mit einer Niederschlagsmenge von unter 35 l/m² (43 l/m²) war es das niederschlagärmste Bundesland..

***

Im November 2016 wurde hier im Süden von Dessau-Roßlau eine durchschnittliche Temperatur
von 3,92 °C für den laufenden Monat gemessen und errechnet. Dies ergibt eine Temperaturdifferenz
von -0,98 Kelvin, der Monat November somit ein temperaturmäßig zu kalter Monat.
Normal wäre eine Temperatur von 4,9 °C für den November hier am Standort.

Am 29.11.2016 gab es eine Minimumtemperatur von Tmin = -8,1 °C , die Maximumtemperatur im Monat
gab es am 18.11.2016 mit einem Tmax = 14,2 °C.

Im November diesen Jahres sind hier am Standort 42,6 l/m2 Niederschlag gemessen worden (-0,2 l/m2),
normal wären es 42,8 l/m2. Das sind 99,5 % vom langjährigen Novembermittel der Jahre 1961-1990.
Diese Niederschläge verteilen sich auf 18 Regentage im November.

Die gemessene Sonnenscheindauer am Standort beträgt für den November gerade mal 52:02 Stunden.
Normal wären es 55:30 Stunden. Also mit 94 % unterdurchschnittlich …

Zusammengefasst: Der November: Ein zu kühler, niederschlagsnormaler Monat mit unterdurchschnittlich Sonnenschein.

11-2016

 

Posted by on 1. Dezember 2016 in Statistik

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Oktoberwetter 2016

Normale Temperatur im Monatsmittel- Niederschläge über dem Mittel – wenig Sonnenschein.

Aus der Pressemitteilung des DWD (Deutscher Wetterdienst)
Sachsen-Anhalt: Sachsen-Anhalt meldete durchschnittlich 8,9 °C (9,4 °C) und fast 65 l/m² – das entsprach 178 Prozent des Klimawertes (36 l/m²). Mit etwa 45 Stunden erreichte der Oktober 2016 beim Sonnenschein dagegen nur 44 Prozent des Solls (104 Stunden) und war damit der sonnenscheinärmste seit Beginn von Messungen 1951.

Im Oktober 2016 wurde hier im Süden von Dessau-Roßlau eine durchschnittliche Temperatur
von 9,35 °C für den laufenden Monat gemessen und errechnet. Dies ergibt eine Temperaturdifferenz
von -0,05 Kelvin, der Monat Oktober somit ein temperaturmäßig ein klein wenig zu kühler Monat.
Normal wäre eine Temperatur von 9,4 °C für den Oktober hier am Standort.

Am 30.10.2016 gab es eine Minimumtemperatur von Tmin = 1,9 °C ,
die Maximumtemperatur im Monat gab es am 16.10.2016 mit einem Tmax = 18,8 °C.

Im Oktober diesen Jahres sind 49,0 l/m2 Niederschlag am Standort gemessen worden (+ 12,5 l/m2),
normal wären es 36,5 l/m2. Das sind 134,2 % vom langjährigen Oktobermittel der Jahre 1961-1990.
Diese Niederschläge verteilen sich auf 27 Regentage im Oktober.

Die gemessene Sonnenscheindauer am Standort beträgt für den Oktober gerade einmal 41:21 Stunden.
Normal wären es 106:20 Stunden. Also mit 38,9 % (im deutschlandweiten Trend) unterdurchschnittlich …

10-2016

 

Posted by on 1. November 2016 in Statistik

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Septemberwetter 2016

Viel zu warm, zu trocken und viel Sonnenschein an Dessaus Wetterstation im Süden der Stadt Dessau-Roßlau.

Aus der Pressemitteilung des DWD (Deutscher Wetterdienst)
Sachsen-Anhalt: Mit durchschnittlich 17,8 °C (13,7 °C) zählte Sachsen-Anhalt zu den wärmeren Gebieten. Bei gut 35 l/m² (42 l/m²) betrug die Sonnenscheindauer beinahe 210 Stunden (144 Stunden). Der bundesweit heißeste Ort im September war Bernburg an der Saale, wo die Temperatur am 12. auf 34,4 °C kletterte. Dort wurde in der seit 1952 bestehenden Messreihe auch der bisherige Septemberrekord vom 5. September 1973 mit 33,2 °C überboten. Die bundesweit größte Niederschlag-Tagessumme im September meldete am 16. Bad Bibra-Altenroda, südwestlich von Halle, mit 112,3 l/m². Diese Menge entspricht fast dem dreifachen Soll des ganzen Monats..

***
Im September 2016 wurde hier im Süden von Dessau-Roßlau eine durchschnittliche Temperatur
von 17,89 °C für den laufenden Monat gemessen und errechnet. Dies ergibt eine Temperaturdifferenz
von +3,59 Kelvin, der Monat September somit ein temperaturmäßig viel zu warmer Monat.
Normal wäre eine Temperatur von 14,3 °C für den September hier am Standort.

Am 25.09.2016 gab es ein Tmin = 7,2 °C , die Maximumtemperatur im Monat
gab es am 12.09.2016 mit einem Tmax = 32,4 °C.

Im September diesen Jahres sind 29,6 l/m2 Niederschlag am Standort gemessen worden (- 11,9 l/m2),
normal wären es 41,5 l/m2. Das sind 71,3 % vom langjährigen Septembermittel der Jahre 1961-1990.
Diese Niederschläge verteilen sich auf 9 Regentage im September.

Die gemessene Sonnenscheindauer am Standort beträgt für den September 198:36 Stunden.
Normal wären es 144:10 Stunden. Also mit 138 % überdurchschnittlich …

Zusammengefasst: Der September: Ein viel zu warmer und zu trockener Monat mit viel Sonnenschein.

09-2016

 

Posted by on 1. Oktober 2016 in Statistik

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Bauernregeln – verlässlich oder nicht?

Heute möchte ich mal das Thema des Tages vom Deutschen Wetterdienst (DWD) hier veröffentlichen.
DWD-Thema des Tages vom 17.09.2016

Auch ich bin schon öfter gefragt worden was ich von Bauernregeln halte.
Hier die kompetente Antwort des DWD:

Zitat:

Wenn nach Siebenschläfern, Hähnen und dem Morgenrot geschaut wird. Wie verlässlich sind Bauernregeln?

Jeder kennt sie, manche befolgen sie vielleicht sogar: Bauernregeln. Sätze, wie: „Wenn der Hahn kräht auf dem Mist,…“ oder „So wie das Wetter am Siebenschläfer…“ haben auch die heutige Meteorologie mit ihren modernen Entwicklungen und dem technischen Fortschritt überlebt. Nach wie vor glauben nicht minder viele Menschen neben den Aussagen des Wettermoderators ebenso an diese bäuerlichen Weisheiten.

Bauernregeln orientierten sich ursprünglich an bestimmten Lostagen, an Hand derer man versuchte das Wetter vorherzusagen. Insbesondere für die Ernte (daher auch Bauernregeln) waren diese Prognosen wichtig. Lostage gehen dabei oftmals auf altertümliches Brauchtum zurück, welche später von der Kirche übernommen und nach christlichen Feiertagen und Heiligenfiguren benannt wurden. Aber können Bauernregeln tatsächlich das Wetter vorhersagen? Kann man tatsächlich allein nur durch Betrachtung bestimmter Tage sagen, wie das Wetter der nächsten Wochen wird?

Nimmt man die Aussagen der Bauernregeln nicht allzu wörtlich, so lässt sich durchaus in den meisten dieser Sprüche ein wahrer Kern entdecken. Der Knackpunkt an den Bauernregeln ist dabei oftmals das genaue Datum. So ist es damals wie heute unmöglich beispielsweise vom Siebenschläfertag (27.06.) direkt auf das Wetter der folgenden sieben Wochen zu schließen. Es besteht jedoch die Möglichkeit, und darin liegt auch der Wahrheitsgehalt dieser Aussage, dass man auf Basis des Wetters, das um diesen Lostag herum auftritt, einen Trend für die darauffolgenden Wochen erstellen kann. Schaut man sich nämlich Bauernregeln vor diesem etwas weiter gefassten Zeitraum an, so treffen einige von ihnen mit einer recht hohen Wahrscheinlichkeit zu. Um beim Beispiel des Siebenschläfertages zu bleiben: Die Wahrscheinlichkeit, dass die Witterung, wie sie Ende Juni/Anfang Juli auftritt, auch in den darauffolgenden Wochen bestehen bleibt, liegt beispielsweise in Süddeutschland bei bis zu 70%. Auch in diesem Jahr passte die Regel ganz gut. Während das Wetter im Juli und den ersten beiden Augustdekaden nach den gewittrigen Starkregenfällen Ende Mai/Anfang Juni mehr oder weniger einem durchschnittlichen, mitteleuropäischen Sommer entsprach, setzte der erst kürzlich geendete Spätsommer just circa sieben Wochen nach dem Siebenschläfer ein und brachte uns hierzulande Wärme und viel Sonnenschein.

Die heilige Ludmilla von Böhmen sah den aktuellen Wetterumschwung übrigens schon kommen. So lautet die Bauernregel für den Lostag des 15. Septembers: „Sankt Ludmilla , das fromme Kind, bringt Regen gern und Wind.“

Ein anderes Beispiel stellt „Sankt Martin“ (11.11.) dar. Wenn es laut Bauernregel an Sankt Martin Nebel gibt, so weist dies auf einen milden Winter hin. Aus der Vergangenheit hat sich gezeigt, dass diese Regel in sechs bis sieben von zehn Fällen zutrifft. Besitzen darüber hinaus die Folgetage vom 19.11. bis 23.11. ebenfalls einen feucht-trüben Wettercharakter, so liegt die Wahrscheinlichkeit, dass der folgende Winter mild wird, bei 75%.

Egal ob jung oder alt, Experte oder Laie, Bauernregeln erfreuen sich auch heutzutage noch großer Beliebtheit und werden daher je nach Vorliebe nach wie vor für einen ersten Wettertrend bei Bedarf zu Rate gezogen und mit saisonalen Vorhersagen der globalen Wettermodelle verglichen. Solange man bei Lostagen die Witterung und Großwetterlage in einem Zeitraum betrachtet, ist diese Vorgehensweise in vielen Fällen sowie großräumig gesehen immerhin besser als eine Zufallsaussage.

Meteorologen Marc Senzig/Robert Hausen

Deutscher Wetterdienst Vorhersage- und Beratungszentrale Offenbach, den 17.09.2016

Copyright (c) Deutscher Wetterdienst

 

Posted by on 17. September 2016 in Dies und Das

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Augustwetter 2016

Kein Sommer, doch ein Sommer ?

Aus der Pressemitteilung des DWD (Deutscher Wetterdienst)

Sachsen-Anhalt: Sachsen-Anhalt war mit 18,8 °C (17,2 °C) das wärmste und mit weniger als 25 l/m² (59 l/m²) das zweittrockenste Bundesland. In der Altmark fielen örtlich weniger als 10 l/m². Hier erreichte die Waldbrandgefahr Ende August die höchste Stufe. Die Sonne schien in Sachsen-Anhalt rund 225 Stunden (198 Stunden).

***
Im August 2016 wurde hier im Süden von Dessau-Roßlau eine durchschnittliche Temperatur
von 19,01 °C für den laufenden Monat gemessen und errechnet. Dies ergibt eine Temperaturdifferenz
von +1,1 Kelvin, der Monat August somit ein temperaturmäßig zu warmer Monat.
Normal wäre eine Temperatur von 17,9 °C für den August hier am Standort.

Am 11.08.2016 gab es eine Minimumtemperatur von Tmin = 6,4 °C , die Maximumtemperatur im Monat
gab es am 28.08.2016 mit einem Tmax = 36,4 °C.

Im August diesen Jahres sind 24,4 l/m2 Niederschlag am Standort gemessen worden (- 41,0 l/m2),
normal wären es 65,4 l/m2. Das sind 37,3 % vom langjährigen Augustmittel der Jahre 1961-1990.
Diese Niederschläge verteilen sich auf 14 Regentage im August.

Die gemessene Sonnenscheindauer am Standort beträgt für den August 196:56 Stunden.
Normal wären es 196:50 Stunden. Also eine „Punktlandung“ …

Zusammengefasst: Der August 2016: Ein zu warmer, viel zu trockener Sommermonat.

08-2016

 

Posted by on 2. September 2016 in Statistik

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Juliwetter 2016

Zu warm und zu trocken an Dessaus Wetterstation im Süden der Stadt Dessau-Roßlau.

Aus der Pressemitteilung des DWD (Deutscher Wetterdienst)

Sachsen-Anhalt: Mit durchschnittlich 19,3 °C (17,6 °C) gehörte Sachsen-Anhalt im Juli zu den wärmsten Regionen. Die Wetterexperten des DWD registrierten eine Sonnenscheindauer von fast 205 Stunden (207 Stunden). Heftige Unwetter zogen am 27. über Wittenberg, südöstlich von Magdeburg. Hier fielen innerhalb von zwei Stunden 97 l/m²; es kam zu kräftigen Überschwemmungen; ein Blitzschlag verursachte einen Großbrand in einer Styroporplatten-Fabrik. Trotzdem war Sachsen-Anhalt mit kaum 40 l/m² (52 l/m²) das niederschlagsärmste Bundesland.

Dies trifft so auch für den Standort Dessau Süd zu. Hier war es auch zu warm, zu trocken mit ünterdurchschnittlichem Sonnenschein.

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Im Juli 2016 wurde hier im Süden von Dessau-Roßlau eine durchschnittliche Temperatur
von 20,32 °C für den laufenden Monat gemessen und errechnet. Dies ergibt eine Temperaturdifferenz
von + 1,22 Kelvin, der Monat Juli somit ein temperaturmäßig zu warmer Monat.
Normal wäre eine Temperatur von 19,1 °C für den Juli hier am Standort.

Am 03.07.2016 gab es ein Tmin = 8,4 °C zu verzeichnen, die Maximumtemperatur im Monat
gab es am 10.07.2016 mit einem Tmax = 32,5 °C.

Im Juli diesen Jahres sind 40,4 l/m2 Niederschlag am Standort gemessen worden (-10,5 l/m2),
normal wären es 50,9 l/m2. Das sind 79,4 % vom langjährigen Julimittel der Jahre 1961-1990.
Diese Niederschläge verteilen sich auf 14 Regentage im Juli.
Dabei vielen alleine am 27.07.2016 19,0 l/m2 in nur 32 Minuten.

Die gemessene Sonnenscheindauer am Standort beträgt für den Juli 199:57 Stunden.
Normal wären es 211:20 Stunden. Also „unterdurchschnittlich“ …

Zusammengefasst: Der Juli: Ein temperaturmäßig zu warmer, zu trockener Monat mit zu wenig Sonnenschein.

07-2016

 

Posted by on 1. August 2016 in Statistik

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Juniwetter 2016

Der Juni: Ein temperaturmäßig zu warmer, zu trockener Monat.

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Aus der Pressemitteilung des DWD (Deutscher Wetterdienst)
Sachsen-Anhalt: Bei durchschnittlich 18,3 °C (16,1 °C) meldete Sachsen-Anhalt im Juni 2016 eine Sonnenscheindauer von fast 245 Stunden (205 Stunden). Mit etwa 70 l/m² (63 l/m²) zählte es eher zu den niederschlagsarmen Bundesländern.

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Im Juni 2016 wurde hier im Süden von Dessau-Roßlau eine durchschnittliche Temperatur
von 19,06 °C für den laufenden Monat gemessen und errechnet. Dies ergibt eine Temperaturdifferenz
von +1,96 Kelvin, der Monat Juni somit ein temperaturmäßig zu warmer Monat.
Normal wäre eine Temperatur von 17,1 °C für den Juni hier am Standort.

Am 20.06.2016 gab es ein Tmin = 8,8 °C zu verzeichnen, die Maximumtemperatur im Monat
gab es am 24.06.2016 mit einem Tmax = 34,9 °C.

Im Juni diesen Jahres sind 43,8 l/m2 Niederschlag am Standort gemessen worden (-16,8 l/m2),
normal wären es 60,6 l/m2. Das sind 72 % vom langjährigen Junimittel der Jahre 1961-1990.
Diese Niederschläge verteilen sich auf 15 Regentage im Juni.

Die gemessene Sonnenscheindauer am Standort beträgt für den Juni 237:21 Stunden (= 119,3 %).
Normal wären es 199 Stunden. Also überdurchschnittlich …

Zusammengefasst: Der Juni: Ein temperaturmäßig zu warmer, zu trockener Monat.

06-2016

 

Posted by on 1. Juli 2016 in Statistik

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Maiwetter 2016

Zusammengefasst: Der Mai: Ein temperaturmäßig zu warmer, zu nasser Monat mit viel Sonnenschein.

Aus der Pressemitteilung des DWD (Deutscher Wetterdienst)

Sachsen-Anhalt: Für Sachsen-Anhalt registrierte der DWD eine Mitteltemperatur von 14,7 °C (12,8 °C), eine Niederschlagsmenge von etwa 45 l/m² (52 l/m²) und eine Sonnenscheindauer von knapp 250 Stunden (206 Stunden).

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Im Mai 2016 wurde hier im Süden von Dessau-Roßlau eine durchschnittliche Temperatur
von 15,53 °C für den laufenden Monat gemessen und errechnet. Dies ergibt eine Temperaturdifferenz
von +1,93 Kelvin, der Monat Mai somit ein temperaturmäßig gering zu kühler Monat.
Normal wäre eine Temperatur von 13,6 °C für den Mai hier am Standort.

Am 02.05.2016 gab es ein Tmin = 3,0 °C zu verzeichnen, die Maximumtemperatur im Monat
gab es am 22.05.2016 mit einem Tmax = 29,7 °C.

Im Mai diesen Jahres sind 82,8 l/m2 Niederschlag am Standort gemessen worden (+27,6 l/m2),
normal wären es 55,2 l/m2. Das sind 150 % vom langjährigen Maimittel der Jahre 1961-1990.
Diese Niederschläge verteilen sich zwar auf 15 Regentage im Mai, mit 62,6 l/m2 vom 23.05./24.05.
viel allerdings mehr als die Monatsmenge in nur einer Nacht.

Die gemessene Sonnenscheindauer am Standort beträgt für den Mai 240:46 Stunden.
Normal wären es 208:40 Stunden. Also überdurchschnittlicher Sonnenschein …

05-2016

 

Posted by on 1. Juni 2016 in Statistik

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